19. Juni 2012
FDP-Landesgruppe diskutiert mit Parteibasis in Augsburg
Wird Griechenland zum Loch ohne Boden? Muss das Betreuungsgeld wirklich sein? Und können wir uns die Energiewende überhaupt leisten? Es waren vor allem aktuelle Fragen wie diese, die an diesem Abend gestellt wurden. Die Antworten kamen, und zwar von sechs Bundestagsabgeordneten der bayerischen FDP. Sie hatten am Dienstagabend ihre schwäbischen Parteifreunde zu einer Regionalkonferenz nach Augsburg eingeladen. Die Tagesordnung bestimmten aber nicht die Politiker, sondern die Mitglieder der Basis. Sie konnten offen darüber sprechen, wo ihnen der Schuh drückt und welche Themen für sie vor Ort wichtig sind. Genau das sei auch Sinn und Zweck der Veranstaltung. Schließlich lebe Politik vor allem vom miteinander Reden und Handeln, so der Landesgruppenvorsitzende Horst Meierhofer aus Regensburg. Als schwäbische Abgeordnete standen Miriam Gruß, Stephan Thomae und Dr. Erwin Lotter sowohl zu lokalen als auch zu bundespolitischen Themen Rede und Antwort. Neben ihnen diskutierten Horst Meierhofer aus Regensburg, die stellvertretende Landesgruppenvorsitzende Marina Schuster aus Greding und Joachim Spatz aus Würzburg mit den 40 Besuchern aus ganz Schwaben. Redebedarf gab es vor allem zu den großen Themen dieser Tage, die täglich die Schlagzeilen füllen: die Euro-Rettung, die Einführung des heftig umstrittenen Betreuungsgeld und die Bezahlbarkeit der Energiewende. Doch auch der Bürgerentscheid zur 3. Startbahn am Münchner Flughafen oder die Debatte um das Urheberrecht im Internet kamen zur Sprache. In der offenen Aussprache mit ihren Vertretern im Bundestag erfuhren die FDP-Mitglieder mehr über den aktuellen Stand von Gesetzesverhandlungen, aber auch über entscheidende Hintergründe, von denen meist nicht in den Zeitungen zu lesen ist.
Die Regionalkonferenz der bayerischen FDP-Landesgruppe in Augsburg war die dritte ihrer Art. Zuvor hatten die liberalen Bundestagsabgeordneten bereits Konferenzen in Regensburg und Landshut abgehalten. Als nächstes haben die Mitglieder in Unter- und Oberfranken die Gelegenheit, mit ihren Abgeordneten zu diskutieren. Nach der Sommerpause wird die Reihe in Würzburg und Bayreuth fortgeführt.
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