20. Juni 2012
Sanierung des Jahnstadions: FDP legt Alternative vor
Der Fußballverein Jahn Regensburg hat den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Doch braucht das alte Jahnstadion eine Sanierung, um die Auflagen des DFB zu erfüllen. Der Bau des neuen Stadions, welches der Stadtrat bereits beschlossen hat, ist frühestens zur nächsten Saison beendet. Für den nötigen Umbau soll der Jahn auf Vorschlag der Regensburger Koalition aus CSU und SPD 418.000 Euro als Zuschuss, der am Donnerstag in der Stadratssitzung beschlossen werden soll, erhalten. Der ehemalige Stadtkämmerer und FDP-Stadtrat Dr. Jürgen Pätz hat eine interessant Alternative vorgeschlagen, die die Fraktion der Liberalen als Änderungsantrag eingebracht hat.
MZ - 20.06.12 FDP: Jahn soll alleine zahlen
regensburg-digital - 21.06.12: Einsicht in die Notwendigkeit
MZ - 22.06.12: Steuergelder verschleudert
Änderungsantrag Stadtratsfraktion FDP
Demnach soll der Jahn ein kostengünstiges Darlehen - Zinsatz richtet sich nach den Guthabenszinsen für die Rücklagen der Stadt Regensburg - in Höhe von einer Million Euro erhalten. Die Rückzahlung erfolgt nur in den Jahren, in denen der Jahn in der 2. Liga spielt. Ein Rückzahlungszeitraum von 4 Jahren stünde dabei im Raum. Der Jahn bekommt mehrere Millionen Euro aus den Fernsehübertragungsrechten pro Jahr, solange er in der 2. Bundesliga spielt. So wären zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Jahn hätte Zugriff auf weitere 600.000 Euro zu einem kostengünstigen Zinssatz und die Stadt müsste kein Steuergeld an einen Verein alleine "verschenken".
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